Mittwoch, 3. Dezember 2014

Adventskalender 4.Türchen:

Im kleinen Dorf Mae Salong (Santikhiri), im Goldenen Dreieck gelegen, kann man ein bisschen China schnuppern.
Der Ort hat eine wild bewegte Vergangenheit, als Fluchtort chinesischer Kuomintang, die nach dem Ende des Bürgerkriegs in China vor den Kommunisten nach Burma geflohen waren, dort nach 11 Jahren aber auch nicht mehr erwünscht waren und sich in Nordthailand ansiedelten.
Die ehemaligen Soldaten zogen mit ihren Familien in die Bergdörfer des thailändischen Grenzgebiets und bauten eine Gesellschaft auf, die ihrer chinesischen Heimat ähnlich war.
Zwar erkannte die thailändische Regierung die Yunnan Chinesen als Flüchtlinge an, aber einer gelungenen Integration widersetzten sich diese stillschweigend und beharrlich.
Fröhlich blieb man weiter in den Opiumhandel verstrickt und konnte aufgrund der abgeschiedenen Lage des Ortes thailändische Bemühungen den Drogenhandel zu unterbinden und die Gegend zu befrieden einfach ignorieren.

In den 80er Jahren wurde das Oberhaupt der Opiumbande erfolgreich von der thailändischen Armee nach Burma zurückgescheucht und ein Wandel war möglich geworden.

Damit die Gegend ihren schlechten Ruf verliert, wurde Mae Salong in Santikhiri (Friedenshügel) umbenannt.

Heute ist die Straße nach Mae Salon gut asphaltiert. Aber Yunnan Chinesisch ist immer noch die Verkehrssprache und die Einwohner sehen lieber chinesisches als Thaifernsehen…..

Wir wollten in das für seine Ente mit Teeblättern berühmte Restaurant Maesalong Villa, aber…... 

Oben auf dem Foto ist die Königinmutter zu sehen, die um die Ecke wohnte.


die Ente war aus!






Große Enttäuschung und ein mittelmäßig gutes Essen später, hatten wir aber noch viel Spass beim Teeprobieren inmitten der Felder!





Aber, egal wie chinesisch-thailändisch das Umfeld ist:
ein Schwede war schon da!








Nur Mut, es geht schon gut!
Eine schöne Adventszeit!
Eure Tina
Adventskalender 3. Türchen:


Wie man hier so wohnt ist sehr unterschiedlich und meistens sehr schön. Manchmal arm, aber zumindest hier im Norden immer "pittoresk".
In Bangkok sieht da nichts mehr romantisch aus, und natürlich auch in einigen Gegenden Chiangmais zeigt die Armut ihre hässliche Fratze, aber grundsätzlich wohnt man hier sehr schön.
Würde ich noch einmal für drei Jahre her kommen, würde ich auch gern etwas thailändischer wohnen.
Allerdings war es für unsere Kinder auf jeden Fall die richtige Entscheidung in ein so schickes Farang Moobaan zu ziehen, weil sie sich hier frei bewegen können und viele Freunde zum Spielen haben.
Die thailändischen Kinder haben einen völlig anderen Schul- und Tagesplan, so dass die Zeiten zum sich treffen gar nicht so einfach zu arrangieren sind, von der Sprachbarriere mal abgesehen.
Und - wir haben keine Probleme mit herumstreunenden Hunden! Das ist in den Thaidörfern anders, da gehen wir nur mit Bambusstock spazieren. Wahrscheinlich hätten wir da schon einen eigenen "Haushund". Dadurch wäre das Problem auch gelöst. Teilweise gehört so ein Hund nämlich zum Haus und beschützt dieses lautstark. 
Jedenfalls denken das die Hunde…..



Im Resort wohnen:









Amerikanisch geprägt, total "farang"; wo wir wohnen:




Wo die Bergstämme wohnen:











Wo die Geister wohnen:



Modellhaus als Werbemaßnahme; wo die Zukunft wohnt:



 an der Straße wohnen:









Ausruhen, aber nicht wohnen:

 



Wo die Arbeiter wohnen:





Wo die Insulaner wohnen:






Nur Mut, es geht schon gut!
Eine schöne Adventszeit!
Eure Tina

Dienstag, 2. Dezember 2014

Adventskalender: 2. Türchen




Wenn man nach dem Örtchen Mae Rim immer weiter den Berg hinauf fährt, passiert man mehrere Tier Farmen, ein Elefantencamp, den Mae Sa Wasserfall und kommt schließlich zum Queen Sirikit Botanical Garden.

Von Chiangmai aus ist man nun über eine Stunde unterwegs gewesen, aber der Ausflug lohnt sich unbedingt!

Auf dem 227 ha großen Gelände gibt es die unterschiedlichsten exotischen und einheimischen Pflanzen zu bewundern, die Luft wird etwas kühler (endlich) und nach der trubeligen asiatischen Stadt, gibt es hier echte weitläufige Ruhe…….

Mehrere Glashäuser mit thematischen Sammlungen, ein Tropenhaus mit künstlichem Wasserfall und fantastische Orchideen…






Eine lehrreiche Ausstellung über Bienen, Schmetterlinge und moderne Mülltrennung (an dieser Stelle merkt man, dass die meisten Einwohner Chiangmais wahrscheinlich noch nicht hier waren!) gibt es zu bewundern und zwischendurch wunderbare Panoramablicke.




Nicht zu vergessen, die nach ihrer Majestät benannte Queen Sirikit Rose!














Nur Mut es geht schon gut!
Eine schöne Adventszeit!
Eure Tina

Montag, 1. Dezember 2014

Adventskalender 1. Türchen:

Manchmal können wir das thailändische Essen nicht mehr sehen.
Dann gehen wir doch tatsächlich zu Mc Donalds.
Hier gibt man sich ja nie die Hand , wie in Deutschland .
Wir haben uns das auch schon völlig abgewöhnt. 
Wenn andere Farangs mir die Hand zum Gruß reichen, bin ich immer richtig überrascht und erinnere mich dunkel: "…Ach ja!"
Hier in Thailand macht sogar der Clown den traditionellen Gruß, den Wâi.
Macht er doch gut, oder?

Nur Mut es geht schon gut!
Eine schöne Adventszeit
Eure Tina